Heimatschutzverein St. Hubertus Rhode e.V.

Satzung

 

Satzung des„Heimatschutzverein St. Hubertus Rhode e.V.“

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der Name des Vereins lautet „Heimatschutzverein St. Hubertus Rhode e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in 57462 Olpe-Rhode.
3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit
1. Zweck des Vereins ist die Erhaltung und die sinnvolle Weiterentwicklung heimatlicher und
sauerländischer Art und Sitte sowie die Erhaltung und Pflege der plattdeutschen Sprache. Er will
durch öffentliche Gemeinschaftsfeiern eine Pflege der Dorfgemeinschaft über alle Stände hinweg
herbeiführen und dadurch den Gemeinsinn beleben und festigen. Er will ferner in allen Bürgern,
insbesondere auch der Jugend, die Heimatliebe und das Gefühl der Verpflichtung gegenüber der
örtlichen Gemeinschaft sowie gegenüber dem deutschen Volkstum waren und stärken. Er ist
zudem bestrebt, die traditionelle Verbindung zur christlichen Kirche zu pflegen.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er
verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die
dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
werden.
4. Bei Auflösung und Aufhebung des Vereins oder beiWegfall seines bisherigen Zwecks fällt das
Vermögen des Vereins – nach Abzug der Verbindlichkeiten – an die örtlich zuständige
Kirchengemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder
kirchliche Zwecke zur Förderung der Dorfgemeinschaft Rhode zu verwenden hat.

§ 3
Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins kann jede männliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat.
2. Männliche Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, können als Jungschützen in den
Verein aufgenommen werden. Sie erwerben bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres lediglich
eine eingeschränkte Mitgliedschaft (kein aktives und passives Wahlrecht).
Mit der Vollendung des 18. Lebensjahres erwerben sie die vollen Mitgliedsrechte und -pflichten.
3. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit
ernennen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.

4. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an
den Vorstand zu richten ist.
5. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des
Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitgliedes aus dem
Verein.
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Erklärung ist nur
zum Schluss des Kalenderjahres mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat zulässig.
3. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen in groberWeise verstoßen hat, durch
Beschluss des Gesamtvorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Zuvor ist dem Mitglied
unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme
zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied
bekannt zu geben. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied das Recht zur Berufung an die
Mitgliederversammlung zu.
Die Berufung muss innerhalb von einem Monat nach Zugang des Beschlusses schriftlich beim
Gesamtvorstand eingegangen sein. Die Mitgliederversammlung entscheidet im
Berufungsverfahren über den Ausschluss des Mitgliedes bzw. über die Aufhebung des
Ausschließungsbeschlusses des Gesamtvorstandes.
Versäumt das Mitglied die Berufungsfrist oder bestätigt die Mitgliederversammlung den Ausschluss
gegenüber dem Mitglied, so ist die Mitgliedschaft beendet. Die Entscheidung ist dem Mitglied
schriftlich mitzuteilen; sie ist abschließend.
4. Die Mitgliedschaft erlischt ohne weitere Maßnahme des Vereins (automatisch), wenn ein
Mitglied mit zwei aufeinanderfolgenden Jahresbeiträgen trotz Mahnung in Rückstand ist.

§ 5
Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, das Eintrittsgeld und den Jahresbeitrag zu zahlen.
2. Höhe und Fälligkeit des Eintrittsgeldes und des Beitrages werden von der
Mitgliederversammlung festgesetzt. Dies gilt auch für evtl. Ausnahmen bzgl. der Zahlung von
Eintrittsgeldern bzw. Beiträgen.
3. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit. Ebenso sind Mitglieder, die den
Grundwehrdienst oder Zivildienst leisten, von der Beitragszahlung befreit. Dies gilt nicht für Zeitoder
Berufssoldaten.
4. Im Übrigen haben alle Mitglieder die Pflicht, nach besten Kräften zum Wohle des Vereins
mitzuwirken.
5. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim
Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung
gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die
Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

§ 6
Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7
Vorstand
1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden,
dem Kassierer, dem Schriftführer, dem Hauptmann und zwei Beisitzern. Bei Bedarf kann der
Vorstand um weitere Beisitzer ergänzt werden.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind alle unter 1. genannten Personen, wobei es ausreicht,
wenn von diesen Vorstandsmitgliedern drei handeln, darunter der Vorsitzende oder sein
Stellvertreter. Im Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vorsitzende seine
Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des Vorsitzenden ausüben.

§ 8
Zuständigkeit des Vorstandes und Haftungsbeschränkung
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die
Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende
Aufgaben:
– Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
– Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
– ordnungsgemäße Buchführung, Erstellung des Jahresberichts,
– Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.
2. Der Vorstand kann eine Geschäftsordnung aufstellen. Er kann zudem für die Erfüllung
besonderer Aufgaben Ausschüsse bestellen, die Zahl ihrer Mitglieder bestimmen und dem
Ausschuss zur Erfüllung seiner Aufgaben Mittel aus dem Vereinsvermögen zweckgebunden
zuweisen.
3. Der Vorstand des Vereins wird von dem Verein von der Haftung für einfache Fahrlässigkeit
freigestellt, sodass eine Haftung nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit besteht.

§ 9
Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Er
bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu
wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der
Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes. Um ein
gleichzeitiges Ausscheidens des gesamten Vorstandes zu vermeiden, finden die Wahlen im
Turnus von 2 Jahren statt. Einmal werden der Vorsitzende, der Kassierer und der 1. Beisitzer
gewählt, zum anderen werden dann nach zwei Jahren der stellvertretende Vorsitzende, der
Schriftführer, der zweite Beisitzende und der Hauptmann gewählt. Die Wahl weiterer
Vorstandsmitglieder kann frei festgelegt werden. Auf Antrag der Mitgliederversammlung hat
geheime Wahl zu erfolgen.
2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche
Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.

§ 10
Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes
1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die von dem Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung
von dem stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von einer
Woche soll eingehalten werden.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des
stellvertretenden Vorsitzenden.
3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem
Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.

§ 11
Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
– Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes / Kassenberichtes des Vorstandes,
– Entlastung des Vorstandes,
– Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung,
– Beschlussfassung über sonstige Anträge, die der Vorstand zur Entscheidung vorlegt,
– Bestimmung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Gesamtvorstandes,
– Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,
– Wahl der Kassenprüfer.
2. Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich abgehalten. Sie ist von dem Vorsitzenden
einzuberufen und im Verhinderungsfall von dem stellvertretenden Vorsitzenden. Die Einberufung
erfolgt mit einer Frist von zwei Wochen durch Aushang in dem öffentlichen, örtlichen Anschlagkasten,
unmittelbar vor der katholischen Kirche in Rhode an der Straße „Auf der Kirmes“ in Olpe-
Rhode. Eine Mitgliederversammlung ist zudem einzuberufen, wenn mindestens 50 % der
Mitglieder dies schriftlich beim Vorstand beantragen.
3. Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist die von dem Gesamtvorstand festgesetzte
Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung der
abzuändernden Vorschriften im Wortlaut mitgeteilt werden.
4. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
5. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.
6. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Zur Änderung der
Satzung, Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von ¾ der
erschienenen Mitglieder erforderlich.
7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem
Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen
ist.

§ 12
Kassenprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt für das Geschäftsjahr zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand
angehören. Die Kassenprüfer prüfen die Jahresabrechnung.

§ 13
Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine lediglich zu diesem Zweck einberufene
Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ¾ aller Mitglieder des Vereins
erschienenen sind. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb vier
Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit unveränderter Tagesordnung einzuberufen. Diese
Mitglieder-versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder
beschlussfähig.
2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der
stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen ist gemäß § 2 Ziffer 4 dieser
Satzung zu verwenden.